Vita

Marion Reicher

Den Weg in mein künstlerisches Schaffen öffnete mir das Studium an der Kunstakademie Münster. Meinen Abschluss machte ich 1979 bei Professor Paul Isenrath.

Von 1983 – 2019 war ich Lehrerin für Kunst und Deutsch, seit 1990 an der Friedensschule Münster. Das Fach Kunst habe ich mit großer Freude in den Jahrgängen 5 – 13 unterrichtet. Als praktizierende Künstlerin konnte ich meine Schüler*innen inspirieren und gleichzeitig war die künstlerische Auseinandersetzung mit ihnen Inspirationsquelle für mich.
In meinem Sabbatjahr 2002/2003 konnte ich auf Reisen in die Schweiz, nach Italien, Griechenland und Tunesien viele wichtige Eindrücke gewinnen und neue künstlerische Ideen entwickeln.

Seit 2008 habe ich an der Friedensschule Münster den Schüleraustausch mit unserer Partnerschule Gymnasia Realit in Rishon LeZion / Israel organisiert und zahlreiche, auch künstlerische Projekte in diesem Zusammenhang konzipiert und durchgeführt.
Begeistert von Land und Leuten haben viele Motive aus dieser Zeit meine künstlerische Arbeit bestimmt. Ein binationaler Künstleraustausch zwischen der Stadt Münster und der Partnerstadt Rishon LeZion im Jahr 2011 vertiefte diesen künstlerischen Weg. So fasziniert mich der Koffer als malerisches Motiv, in das der Betrachter Geschichten hineinlegen und sich mit Vergangenheit und aktuellen Themen beschäftigen kann.
In Gruppen- und Einzelausstellungen zeige ich seit 20 Jahren meine Arbeiten und bin seit kurzem Mitglied der Künstlergemeinschaft pART 96 in Münster.
Sowohl Grafik, Skulptur, Malerei und das Experimentieren mit verschiedenen Techniken und Materialien gehören zu meinem künstlerischen Tun.
Während des Studiums beschäftigte ich mich in der Bildhauerklasse zeichnerisch und plastisch intensiv mit der gegenständlichen Welt, vorrangig mit dem Porträt, ein ungewöhnliches Thema für die 1970er Jahre, aber für mich ein ideales Übungsfeld. Bis heute verdanke ich es meiner intensiven Beobachtung, meinem Erleben von Menschen und Orten mit allen Sinnen, dass ich zu künstlerischem Schaffen angeregt werde. Von einer Bildidee oder einem eigenen Foto ausgehend entfaltet das Figürliche während des künstlerischen Prozesses eine eigene Dynamik. Im Blickwechsel, dem Spiel mit Farben und Formen, mit Licht und Schatten und Strukturen kann ich Erlebtes bildnerisch zum Ausdruck bringen und immer wieder Neues entdecken.

Gern gebe ich auch Kurse in verschiedenen Mal- und Bildhauertechniken und im Zeichnen. Dazu finden Sie unter Aktuelles weitere Informationen.

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